Bei uns ist alles Bio

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Rupert P. Riemensberger

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Bio-Verbände

Wir legen großen Wert auf verbandszertifizierte Bio-Lebensmittel. Die meisten unserer Produkte tragen neben dem EU-Bio-Siegel das von demeter, Naturland oder Bioland. Hinter diesen Namen stehen private Anbauverbände.

Bauern und andere Produzenten und Verarbeiter von Lebensmitteln haben sich also zusammengeschlossen und gemeinsam Richtlinien für die nachhaltige Erzeugung unseres Bio-Essens ausgearbeitet. Eine artgerechte Tierhaltung und der Verzicht auf Gentechnik und auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind allen Bio-Siegeln gemeinsam. Die Regeln der Anbauverbände gehen aber noch weiter und jeder setzt dabei andere Schwerpunkte.

Demeter

Brennessel, Löwenzahn und Kamille – hier ist nicht die Rede von Teesorten. Es geht um die Düngemittel, die auf demeter-Höfen verwendet werden. Höchste Priorität hat dort nämlich die Fruchtbarkeit der Böden. Die Bauern behandeln sie mit selbst hergestellten Präparaten aus Kräutern, Kiesel und Kuhdung. So wird dafür gesorgt, dass die Humusschicht der Erde wächst. Warum das so wichtig ist? Je größer der Anteil des Humus, desto fruchtbarer ist der Boden und desto besser schmeckt auch das Essen, das dort wächst. Außerdem werden im Humus große Mengen an Kohlendioxid gebunden.

Als einziger Anbauverband schreibt demeter für seine Betriebe die Tierhaltung obligatorisch vor. Sie richtet sich nach der Größe des Hofes. So ist sichergestellt, dass genau die Menge an Dünger in Form von Mist erzeugt wird, die der Bauer benötigt, um seine Felder zu düngen. Übrigens behalten alle Kühe, die auf demeter-Höfen leben, ihre Hörner.

Bioland

Was wir uns von der Natur nehmen, müssen wir ihr auch wieder zurückgeben. Nach diesem Prinzip arbeiten die über 6.000 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer des Bioland-Verbandes. Sie versuchen in geschlossenen, regionalen Kreisläufen zu arbeiten. Dazu gehört zum Beispiel das Vermeiden von Abfällen und die Unabhängigkeit von Erdöl und anderen begrenzten Ressourcen. Das Futter für die Tiere stammt, so weit möglich, vom eigenen Betrieb. In jedem Fall muss es aber Bio-Futter aus der Region sein.

Naturland

Die weltweite Förderung des ökologischen Landbaus – unter dieser Prämisse wurde der Anbauverband 1982 gegründet. Zu dem zu Anfangszeiten erklärtem Ziel ist noch ein zweites hinzu gekommen: Öko-Bauern sollen von ihren Erzeugnissen leben können. Das garantiert das Naturland-Fair Siegel, das zusätzlich zur herkömmlichen Naturland-Zertifizierung auf Produkten zu finden ist. Händler und Landwirte sprechen gemeinsam die Preise für ihre Produkte ab, so dass die Produktionskosten gedeckt sind und ein angemessener Gewinn für die Bauern übrig bleibt. Darüber hinaus übernehmen Unternehmen vor Ort durch Investitionen in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen soziale Verantwortung.