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WAS VÖGEL WOLLEN

Pute


10. März 2017

Das weiß unser Geflügel-Lieferant, Freiland Puten Fahrenzhausen, ganz genau. Mit den KellyBronze Puten und den französischen Landhähnchen hat sich der Erzeuger für zwei Rassen entschieden, die durch naturnahe und artgerechte Haltung besonders zartes und saftiges Fleisch entwickeln. Statt "schneller, weiter, höher" lautet die Devise: "langsamer, robuster und traditioneller."

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Nur die Freilandhaltung wird den speziellen Bedürfnissen der Tiere gerecht. Puten sind freiheitsliebend. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung zieht es sie weit weg vom Stall auf Erkundungstour. Entsprechend groß und abwechslungsreich sind die Auslaufflächen an den Stallungen. Die Hähnchen hingegen halten sich gerne in hohem Gras und unter Büschen und Bäumen auf. Sie schätzen die Sicherheit des geräumigen, gut temperierten und lichtdurchfluteten Stalles. Jeder Stall wird von einem verantwortlichen Mitarbeiter geleitet, der die Tiere vom Schlüpfen bis zum Schlachten begleitet. Entschleunigung im Geflügelleben heißt auch langsame, stetige Gewichtszunahme statt Turbomast. Neben viel Zeit spielt das Futter eine entscheidende Rolle für die Fleischqualität. Und das produziert unser Geflügel-Lieferant selbst in seiner Bio-Futtermühle.

 

DAS WALDLANDPUTEN-PROJEKT

Im Sommer 1997 hat Freiland Puten Fahrenzhausen seinen Pioniergeist unter Beweis gestellt. Seitdem leben einige Putenherden von Mai bis Dezember auf einer Mischfläche aus Grünland und Wald, ganz ohne feste Stallungen.

LaSelva: ein ökologisches Paradies im Süden der Toskana

LaSelva Feinkostprodukte

27. Februar 2017

Rote Schrift auf weißem Etikett. Man kennt sie, die Feinkostprodukte von LaSelva. Was sich, kaum hat man daheim am Esstisch Platz genommen, am Gaumen entfaltet, könnte einen intensiveren Geschmack nach sonnengereiften, frischen und naturbelassenen Zutaten nicht haben. LaSelva kann aber mehr als Pesto, Pasta und Tomatensoßen.

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NACHHALTIGKEIT, WIE SIE LEIBT UND LEBT

 

Auf dem 790 Hektar großen Landgut in der südlichen Toskana, genauer in der Region Maremma, leben die Mitarbeiter von LaSelva ein ganzheitliches ökologisches Konzept. Sie ernten vollreifes Gemüse und Obst und verarbeiten es innerhalb kürzester Zeit erntefrisch. Die Herstellung traditioneller italienischer Köstlichkeiten geschieht im Einklang mit Landschaftspflege, Artenschutz und Ressourcenschonung.



VON ERNTE, ZU ERNTE, ZU ERNTE…

Geduld ist gefragt. Denn zwischen zwei Auberginen-, Zucchini- oder Tomatenernten vergehen schon mal sieben bis acht Jahre. Dazwischen sichert die Aussaat bestimmter Kulturpflanzen, zum Beispiel von stickstoffanreichernden, die langfristige Gesundheit der Böden. Auf dem Hof werden außerdem alle organischen Stoffe, die bei der täglichen Arbeit anfallen, wieder dem Boden zugeführt. Stroh, Stallmist, Gehölz, Rebschnitt und Gemüseabfälle helfen, gemischt mit Sand und sorgfältig kompostiert, die Humusschicht in den Böden zu erhalten.

 

MIT 7000 BÄUMEN ZURÜCK ZU DEN WURZELN

Brände und großflächige Abholzungen haben in den letzten Jahrhunderten große Baumbestände in der Maremma zerstört. Heute bekommen die Bewohner der Region die Folgen davon in Form von verstärkter Bodenerosion und erhöhter Überflutungsgefahr zu spüren. La Selva setzt dieser Entwicklung etwas entgegen und gewährt auch unbewirtschafteten Flächen viel Platz. Insgesamt wurden auf 170 Hektar über 7000 Bäume und Sträucher gepflanzt, die auch schon früher Bestandteil der maremmanischen Flora waren: Korkeichen, Wildkirschen, Vogelbeeren und Zypressen. Die Schaffung dieser naturbelassenen Grünflächen geschah auch ganz zur Freude verschiedenster Tierarten, die nun neue Lebensräume und Rückzugsgebiete haben.

 


LEBENSRÄUME FÜR BIENEN UND INSEKTEN

LaSelva darf sich mittlerweile als Zuhause von über 50 Bienenvölkern bezeichnen. Auf drei Hektar Bienenweide finden die Tierchen kontinuierlich Nahrung. Die Aussaat der Pflanzen erfolgt getrennt in Streifen, um ein gleichzeitiges Blühen und Verblühen der Blumen zu verhindern. Die Fülle an verschiedenen Pflanzenarten, unbewirtschaftete Flächen und der vollständige Verzicht auf Herbizide und Insektizide gewährleisten das Wohlbefinden der Bienen.

 

JENSEITS VON OBSTPLANTAGEN UND GEMÜSEFELDERN

LaSelva leistet mit Nisthilfen, eigens angelegten Feuchtbiotopen und einem Fasanenschutzgehege einen Beitrag zur Erhaltung der Vogelvielfalt. Außerdem ist LaSelva als Zuchtbetrieb von Apennin Schafen anerkannt, die auf den abgeernteten Feldern und den großen Weideflächen grasen. Diese Rasse gibt keine Milch, weshalb das Interesse an ihr enorm gesunken ist.

La Selva verwendet in der hofeigenen Manufaktur überwiegend Rohstoffe aus eigenem Anbau. Sie werden vollreif geerntet und innerhalb kürzester Zeit erntefrisch verarbeitet. Der Bezug von Rohstoffen aus dem Ausland beschränkt sich auf schwer, beziehungsweise nicht in Italien verfügbare Zutaten.

HENNEN-GLÜCK AM BICKLHOF

Hühner

22. Februar 2017

Wer in einer Henne lediglich einen gefiederten Produzenten seines Frühstückeis sieht, der sollte sich jetzt eines Besseren belehren lassen. Hühner sind äußerst intelligente, neugierige und sensible Tiere. Das Erkunden der Umgebung, das Aufspüren von Nahrung und das Tratschen mit den Artgenossinnen zählen zu den größten Leidenschaften eines Legehuhns. Und denen geht es am liebsten den ganzen Tag nach. Der Bicklhof im oberbayerischen Peiting ist ein wahres Hühner-Paradies.

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EIER MIT DOPPELTEM LEBENSWERT

Auch die Brüder der Legehennen kommen am Bicklhof voll auf ihre Kosten. Das Leben vieler anderer männlicher Küken endet gleich nach dem Schlüpfen, weil sie keine Eier legen und auch nicht gemästet werden können. Dem setzt Markus Schleich, der Hofbesitzer, mit seinem Projekt "Eier mit doppeltem Lebenswert" etwas entgegen: Ein paar Cent Aufschlag pro Ei ermöglicht auch die Aufzucht der kleinen Hähne.

 

WOVON TRÄUMT EIN HUHN?

Markus Schleich sorgt dafür, dass seine Tiere nach einem ereignisreichen Tag mit einem tollen Gefühl im Bauch einschlafen. Die Hühner sind den ganzen Tag draußen auf der großen Wiese beschäftigt. Dort suchen sie nach Getreidekörnern und schließen neue Freundschaften. Wussten Sie, dass ein Huhn bis zu sechzig andere Hühner wieder erkennt? Im Wellnessbereich nehmen die Vögel regelmäßig ein Bad in der Sandgrube. Fühlen die ängstlichen Tiere sich doch einmal bedroht, finden sie unter einem der vielen Büsche und Unterstände auf der Wiese Schutz. Und bei Krankheit helfen Globuli oder Bachblüten den Hennen wieder auf die Beine. 

 

25. Mai 2018

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BIO-GEMÜSE VON DER INSEL REICHENAU AM BODENSEE

© Foto: www.bodensee.travel

Gurken, Rucola, Spinat, Tomaten und eine ganze Menge anderer Gemüsesorten wachsen auf dem südlichsten Gemüseanbaugebiet Deutschlands, der Insel Reichenau am Bodensee. Viele Sonnentage, die Lage am See und der Alpenföhn sorgen für ein mildes, ausgeglichenes Klima und ermöglichen bis zu drei Freilandernten im Jahr. Die Gemüsebauern wissen um ihr höchstes Gut, nämlich die gesunden, humusreichen und fruchtbaren Böden der Insel. Sie haben durch regelmäßigen Fruchtwechsel und Grüneinsaaten die Möglichkeit, sich zu erholen und neue Nährstoffe zu bilden.

KAROTTEN VOM OBERGRASHOF IN DACHAU

Der Obergrashof zwischen Dachau und Oberschleißheim ist das Zuhause von sechs Familien, 70 Kühen, 35 Schafen und diversen anderen Haustieren. Umgeben von Bachläufen und Hecken ist er außerdem Lebensraum von Nutzinsekten, Vögeln und Kleintieren. Auf den Feldern gedeihen etwa 50 Gemüsesorten in demeter-Qualität.

Die knackigen Stangen machen eine schöne Haut und sind gut für die Augen. Grund dafür ist der hohe Anteil an Carotin. Viele der Nährstoffe der Karotte befinden sich direkt unter der Schale. Darum ist es besser, die Karotten gründlich zu waschen, anstatt sie zu schälen.